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CILENTO NATURPARK
Der Nationalpark
Mit einer Gesamtflaeche von 181.000 ha gehoert der Nationalpark des Cilento und Vallo di Diano zu den groessten
in Italien.
Nach seiner Gruendung im Jahre 1991 wurde er 1997 in die Liste der Biosphaerenreservate der UNESCO aufgenommen und gehoert seitdem zum Weltkulturerbe der Menschheit.
Die aussergewoehnliche Bedeutung die man dem Park zuschreibt, ist durch seine historischen, sozialen, oekonomischen, kuenstlerischen und spirituellen Ereignisse begruendet, die im Laufe der Geschichte im Einvernehmen von Mensch und Natur hier stattfanden.
Ein drittel der Kampanischen Kueste entlang des tyrrhenischen Meeres befindet sich im Nationalpark des Cilento.
Ihre Landschaft variiert, von herrlichen Sandstraenden und Felsvorspruengen, ueber steile Klippenhaenge bishin zu
den kleinen Buchten die man zum Teil nur mit dem Boot erreicht.
Das Profil der Kueste von Norden in Richtung Sueden wird immer rauher und unzugaenglicher je weiter man die Kueste entlang in Richtung Sueden faehrt. Hier, wo die Geologie der Natur mit ihren dolomitischen Kalkbergen
des Monte Bulgheria und seinen umherliegenden Huegelformationen ins Meer hinabfallen , hat die Brandung des
Meeres, am Kap von Palinuro, im Laufe der Jahrtausende zahlreiche Grotten aus dem Fels gespuelt.
Unter den spektakulaersten hierbei handelt es sich um die Blaue Grotte, wo das Sonnenlicht ueber eine unter dem
Meeresspiegel befindliche Verbindung mit dem offenen Meer, so reflektiert, das das Wasser im Innern der Grotte in
einem leuchtenden Blau erstrahlt. Diese Grotten beherbergen eine intakte Unterwasserwelt, deren marinare Fauna sich perfekt den unterirdischen Gegebenheiten mit seinen thermischen Quellen angepasst hat.
In die Felswaende des Kap von Palinuro hat das Meer einen imposanten Naturbogen gemeisselt, der den Zugang
zu den dahinterliegenden Straenden freigibt. Hoch oben auf dem Kap ist das Reich der Palinuroprimel, einer Blume
die nur dort zu finden ist und einen besonderen Schutz geniesst, vor den Abhaengen liegt ein Fels im Meer der wegen seiner Form 'Il Coniglio', das Kaninchen, genannt wird.
Das Meeresreservat
Weiter im Norden befindet sich der 'Parco Marino', das Meeresreservat von Punta Licosa, natuerlicher Habitat der typischen Arten von Flora und Fauna des mediterranen Oekosystems, die im Meeresmuseum von Pioppi aus der Naehe
bestaunt werden koennen. Die Kueste von einem der wunderschoenen 'Gozzi' aus betrachtet, den hoelzernen Fischerbooten, die die Meister der Bootskunst in San Marco und Santa Maria in Handarbeit herstellen, fasziniert in seiner Schoenheit und Vielfaeltigkeit.
Der Steuermann des Schiffes Elea, mit dem Namen Palinuro, der laut einer Legende am Ruder vom Schlaf uberwaletigt wurde, dabei Schiffbruch erlitt und ums Leben kam, hat dem Kap von Palinuro seinen Namen gegeben.
An die Sirene Leucosia, die versuchte Odysseus mit ihrem Gesang zu bezirzen um ihn an der Rueckreise zu seiner
Heimatinsel Ithaka zu hindern, erinnert noch heute der Name der Punta Licosa.
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AKTUELL |
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