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INSEL PANTELLERIAPantelleria - die Insel, auf der Madonna, Armani und G. Depardieu sich Häuser gekauft haben, kann jetzt auch unseren Gästen einen ähnlichen Komforturlaub gewährleisten:
Unsere herrlich komfortablen, je mit Pool versehenen und direkt am Meer liegenden ebenerdigen Dammusi (aus dem arabischen Raum hergeleitete Architektur)befinden sich in absolut ruhiger Lage mit herrlichem Meerblick in der Loc. Karuscia, nur 2 km vom Hauptort und 6 km vom Flughafen von Pantelleria entfernt. Da die Frage nach der Erreichbarkeit sich hier vorrangig ergibt: Flüge gehen täglich von Trapani und Palermo auf Sizilien, innerhalb Italiens von Mailand, Rom, Venedig, Bologna und Bergamo, Fähren und Boote gehen ein bis mehrmals täglich von Trapani (ca. 20,-)und Mazzara del Vallo, so dass eine Verbindung nach Pantelleria im Grunde recht gut gewährleistet ist.
Noch ein wenig zur Insel selbst:
Vulkanisches Temperament, mediterraner Charakter und arabischer Grundtenor - das ist Pantelleria, die Schwarze Perle im Mare Nostrum, wie sie aufgrund ihres dunklen Erscheinungsbildes im kobaldblauen Meer genannt wird.
Die Insel Pantelleria ist vulkanischen Ursprungs, die 70 km von Tunesien und 110 km von Sizilien entfernt liegt und eine Fläche von 83 km2, eine Breite von 8 km und eine Länge von 13,7 km aufweist.
Das erste vor rund 320.000 Jahren aufgetauchte Land, ist jenes von Scauri. In der Folge gab es eine Reihe von Vulkanausbrüchen, deren Höhepunkt die Eruption des Ignimbrite Verde vor 49.000 Jahren war. Davon befinden sich Reste in dem Gebiet von Cala Cinque Denti. Die besondere Form der Insel verdankt sich auch einem Wechselspiel von Eruptionen und Kalderakollapsen bzw. Einstürzen von Lavaschichten, die sich in den Eruptionsphasen gebildet haben. Beispiele dafür sind der Salto della Vecchia mit dem Felsvorsprung von 240 Meter über dem Meer (vor 160.000 Jahren), die Caldera di Kartibucale (vor 80.000 Jahren) und das Vallata di Monastero (vor 49.000 Jahren).
In der Zeit nach der Eruption und dem Kalderakollaps vor 49.000 Jahren, entstanden die rund 50 Vulkankegel, cuddie genannt, Erhebungen aus dem Arabischen, die noch immer erkennbar sind, darunter der Monte Gibele (700 Meter, vor 33.000 Jahren) und die Montagna Grande ( 836 Meter, vor 8.000 Jahren). Dies war die letzte große Eruption.
Im Umkreis der Insel erinnern wir uns an die Eruption vom 2. August 1831, die zur Bildung der Insel Ferdinandea, 30 Meilen im Nord-Osten der Pantelleria, führte.
Die Insel verschwand im darauf folgenden Dezember, wodurch auch der Streit zwischen den Engländern, die sie Graham-Insel, den Franzosen, die sie Julia-Insel und den Bourbonen, die sie zu Ehren von Ferdinand II. – König von Neapel und Sizilien - Ferdinandea genannt hatten, beendet wurde.
Die vulkanische Tätigkeit dauert heute noch immer an. Beweis dafür sind am Festland die Fumarolen der Grotte von Bagno Asciutto (in der Nähe von Sibà), von Katzen (nahe Pantelleria-Zentrum), von Fossa Pernice (am Ufer des Sees) und der Favara Grande (an den Hängen der Montagna Grande). Am Meer gibt es Heißwasserquellen in Nikà ( 90 Grad Celsius), im Hafen von Agadir, in Sataria sowie in Scauri und an der Punta S. Leonardo.
Klimatisch erfreut sich die Insel Pantelleria milder Winter und heißer Sommer, die durch ständige Brisen oder Winde gemildert werden. Wenn Sie die aktuelle Wettersituation abfragen wollen, dann schauen Sie auf die Website TempoItalia unter Sizilien bzw. Pantelleria nach.
Angeblich sollen vor rund 7.000 Jahren die ersten Menschen die Insel Pantelleria besiedelt haben. Trotz der Schwierigkeiten bei der Süßwasserbeschaffung, waren die Menschen von der Möglichkeit, die Obsidianlagerstätten zu nutzen, angezogen. Obsidian ist ein Glas vulkanischen Ursprungs, das eine Härte aufweist, die mit jener von Stahl vergleichbar ist und das sich leicht spalten lässt. Damals war es ein wertvolles Material, das zur Herstellung von Messern, Pfeilspitzen und verschiedenen Werkzeugen verwendet wurde. Im Mittelmeerraum ist es in der Ägäis, auf Sardinien, Palamrola, den Liparischen Inseln und auf der Pantelleria zu finden. Das Obsidian der Pantelleria findet man beim Salto della Vecchia und Balata dei Turchi. Hauptsächlich wurde es in Cimillia verarbeitet und dann mit anderen Produkten getauscht, die nach Tunesien, Südfrankreich, Lampedusa, Malta und Sizilien gebracht wurden.
Viele Jahrhunderte später kamen die Sesioten, die sich in der Ortschaft Mursia niederließen. Zeugnis für ihr Dasein geben die Grabstätten, die sogenannten Sesi, und Muro Alto (die hohe Mauer mit rund 210 Meter Länge, 8 Meter Höhe und an der Basis 10 Meter Breite), die errichtet wurde, um die Ortschaft nach Norden hin zu schützen.
Seit der frühesten Antike und viele Jahrhunderte hindurch galt die Pantelleria als die Anlaufstelle für sämtliche Bewegungen von Menschen und Waren zwischen dem zentralen Teil Nordafrikas und Sizilien. In jener Zeit navigierte man vor allem auf Sicht und die Pantelleria befand sich rund einen Reisetag mit Schiff von Afrika und von Sizilien entfernt. Aus diesem Grund musste jeder, der die Handelskontrolle oder die militärische Kontrolle des zentralen Mittelmeers inne haben wollte, einen Fixpunkt auf der Pantelleria haben. Dieser Regel hatten sich angeblich nicht einmal die Mykener entzogen. Von ihnen fand man das erste Zeugnis bei archäologischen Ausgrabungen, die vom Amt für Bodendenkmalpflege Trapani im Jahre 2002 durchgeführt wurden.
Viele Funde weisen auf die Präsenz der Phönizier auf der Insel hin, die sie Insel Yrnm oder Kyrnm nannten, was in der Übersetzung wahrscheinlich soviel wie Insel der Vögel bedeutet. Sie mussten in der Folge ihren Vorposten an die Karthager abtreten, und diese dann definitiv seit 217 v. Chr. an die Römer, welche die Insel Cossyra oder Costura nannten. Aus der Vielfalt und dem Reichtum der Fundstücke an verschiedenen Orten und insbesondere in der Akropolis von S. Marco und S.Teresa (zwischen Pantelleria-Zentrum und dem jetzigen Flughafen) und aus der Tatsache, dass man auf der Insel Pantelleria sein eigenes Geld schlug, lässt sich schließen, dass die punisch-römische Epoche einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung für die Insel mit sich brachte.
Nach den Römern begann eine lange Zeit der Invasionen und Dezimierungen. Zuerst die Wandalen, dann die Byzantiner und schließlich - zwischen dem 9. und dem 12. Jahrhundert - die Araber. Die Araber metzelten die einheimische Bevölkerung nieder, bzw. hinterließen ihre Spuren, die heute noch sichtbar sind. Auf sie zurückführen lässt sich ein Großteil der Ortsnamen und einiger Termini der örtlichen Dialekte, sowie die charakteristische Bauweise der Häuser. Die sogenannten Dammusi wurden entwickelt, um das vor Ort reichlich vorhandene Baumaterial, den Stein, zu verwenden, um sich im Sommer vor der Hitze und im Winter vor der Feuchtigkeit zu schützen, und um das kostbarste Gut im Leben, das Wasser, zu sammeln und zu speichern. Darüber hinaus brachten die Araber Techniken zur Bewässerung und zur Trocknung von Früchten auf die Insel. Außerdem verbreiteten sie einige Pflanzenarten, die für die Wirtschaft der Insel von großer Bedeutung waren, wie etwa die Baumwolle.
Nachdem die Araber von den Normannen vertrieben wurden, kamen die Hohenstaufer, Anjours, Aragonier, Bourbonen und Piemontesen. Den letzten Schlag erhielt die Insel im Juni 1943, als sie – als Vorbereitung auf die Landung in Sizilien - fast ein Monat lang ständig von den Alliierten bombardiert wurde. Glücklicherweise gab es keine Menschenopfer zu beklagen.
Nach jahrtausendelangen Invasionen, die oft sehr brutal waren, haben die Bewohner der Insel Pantelleria zu Recht eine instinktives, tiefes Misstrauen dem Meer gegenüber entwickelt.
Die auf der Insel professionell tätigen Fischer lassen sich auf einer Hand abzählen. Es gibt aber eine große Liebe zum Land, das mit unwahrscheinlicher Leidenschaft gepflegt und bewirtschaftet wird.
Eine Entdeckungsreise wert ist das wenig bekannte Hinterland, wo man noch unberührte Natur und echte Tradition vorfindet.
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Ferienwohnungen[keine Ferienwohnungen in Insel Pantelleria vorhanden...]
Hotels[keine Hotels in Insel Pantelleria vorhanden...]
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